Die Geschichte bisher

Es war einmal, vor langer Zeit bei Mama zur sonntäglichen Kaffeestunde…

Alles begann mit Melitta gefiltertem Kaffee aus dem Supermarkt, dem guten Porzellan wenn Gäste kamen und dem noch selber gebackenen Kuchen nach Omas Rezept – oder war es schon Dr. Oetkers Backbuch – ach die Erinnerungen…

Leider war das mit dem Kaffee aber gar nicht so toll. Zuerst rebellierte mein Magen und bald nahm mir auch meine Haut (als Neurodermitiker) den Industriekaffee sehr übel.

Und so erlebte ich die nächsten Jahrzehnte als Teetrinker – bis zu meiner „Erweckungserfahrung“ im Jahre 2010.

Eine kleine Kaffee-Rösterei mit Espresso aus frisch gemahlenen Bohnen weckte mich aus meinem „vierzigjährigen Schlaf“* – der Geschmack und der Geruch und das Gefühl und und und – wow – hatte ich einen Nachholbedarf.

Eben dieser führte dann auch schnell über eine „Frenchpress“ (noch mit vorgemahlenen Bohnen) über die „Bialetti“, das italienische Herdkännchen (jetzt schon mit einer Handmühle) bis zur ersten Siebträger-Espressomaschine und elektrischer Mühle. Damit einhergehend begannen auch die ersten Röstversuche in der heimischen Küche.

* Mein Magen blieb friedlich, meine Haut ebenfalls – und inzwischen verstehe ich auch warum: Durch eine schonende, länger dauernde Trommelröstung bei niedriger Temperatur wird in der Kaffeebohne unter anderem die Chlorogensäure besser abgebaut. Zusätzlich ist das Kaffeepulver bei einer Espressozubereitung viel kürzer in Kontakt mit dem Wasser und damit werden auch weniger Reizstoffe extrahiert. Ergo: der Kaffee ist viel besser verträglich.

Dann ging es Schlag auf Schlag:

2013

Die erste, kleine Röstmaschine – ein Gene 101 – mit entsprechender Literatur

2014

Umbau der heimischen Garage zur Kaffeerösterei und Anschaffung unseres Giesen W6A Trommelrösters

2015

Entscheidung zum professionellen Ausbau mit Gründung von Dr. Kaffees Röstorium, Ausbildung und Training – mit vielen vielen Kaffees 🙂

2016

Renovierung und Umzug in unsere neue Halle, die nun die Rösterei, einen Shop für Espressomaschinen und Kaffeezubehör sowie eine vollständig ausgestattete Testküche für unsere Cuppings und Vorführungen beherbergt.

Immer noch 2016

Derzeit warten wir, nach einer wahren Odyssee durch Ämter und Behörden (von A wie Anmeldung bis Z wie Zoll für die Kaffeesteuer haben wir, glaube ich, alle Buchstaben durch 🙂 ), nur noch auf eine einzige Genehmigung der Gemeinde. Direkt nach deren Erhalt werden wir die offizielle Eröffnung feiern und gleichzeitig unseren Webshop online stellen können.

To be continued 🙂